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Antrittsbesuch der Volksanwaltschaft bei Führungsspitze des Gemeindenverbandes
Verschiedene Themen mit Fokus auf bürgerrelevante Anliegen standen im Zentrum des Austausches zwischen Veronika Meyer und Matthias Plazza und dem neuen Führungsduo des Gemeindenverbandes, Werner Wallnöfer und Renè Ploner.
Vor Kurzem stattete Volksanwältin Veronika Meyer mit ihrem Mitarbeiter Matthias Plazza der Führungsspitze des Gemeindeverbandes, Werner Wallnöfer und Renè Ploner, einen Antrittsbesuch ab. „Es war eine gute Gelegenheit, sich über die wichtigsten Themen der Beschwerden in Bezug auf die Gemeinden auszutauschen, die nach wie vor über ein Drittel der Anfragen an die Volkanwaltschaft ausmachen“, so Meyer. Die Bürgeranliegen betreffen vor allem die unterschiedliche Auslegung der Gemeinden zu urbanistischen Bestimmungen und den Tätigkeiten der Bauämter sowie die zunehmende Digitalisierung.
Einen weiteren Themenschwerpunkt des Treffens bildete das im Mai vom Landtag verabschiedete, neue Gesetz zum Garanten für Bürgeranliegen. „Für die Volksanwaltschaft, die seit über 40 Jahren gut arbeitet und ein niederschwelliges bürgernahes Beratungsangebot bietet, ist es wesentlich, das in Bezug auf die Reform einige Aspekte betreffend den Aktenzugang sowie die Konventionen, die die Volksanwaltschaft bereits seit Langem mit allen 116 Südtiroler Gemeinden abgeschlossen hat, geklärt werden. Diese Vereinbarungen mit den einzelnen Gemeinden bilden die Grundlage dafür, dass die Volksanwaltschaft auf Gemeindeebene intervenieren kann“, so Volksanwältin Meyer.
Im Anschluss an den Gedankenaustausch unterstrichen die Volksanwaltschaft und die Führungsspitze des Südtiroler Gemeindenverbandes das gemeinsame Ziel einer guten Zusammenarbeit, Probleme und Anliegen der Bürger:innen mit den Gemeindeverwaltungen im Vorfeld zu lösen.
VA

