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Zum Zero Discrimination Day am 1. März: Eine Kampagne zur Überwindung von Vorurteilen und für ein respektvolles Miteinander
„Diskriminierung beginnt oft mit schnellen Urteilen oder in Bildern im Kopf, die wir nie überprüft haben. Prävention heißt, diese Muster zu erkennen“, betont die Verantwortliche der Antidiskriminierungsstelle Garbin. Die Kampagne wird auf Social Media und in den Regionalzügen zu sehen sein.
Der Zero Discrimination Day ist ein internationaler Aktionstag, der jährlich am 1. März stattfindet, um den Blick auf Gleichwürdigkeit, Menschenrechte und den Abbau von Diskriminierung im Alltag zu richten. „Der Tag dient der Sensibilisierung und erinnert daran“, erklärt Priska Garbin, Verantwortliche der Antidiskriminierungsstelle, „dass alle Menschen Anspruch auf gleiche Teilhabe und Respekt haben – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung, Alter oder sozialem Status.“
Anlässlich dieses Tages präsentiert die Antidiskriminierungsstelle eine neue Sensibilisierungskampagne, die auf die Bedeutung von Respekt und reflektiertem Handeln im Alltag hinweist. Unter dem Motto „Schau näher hin: Was an mir entscheidest du zu sehen, wenn ich dir begegne“ mache „die Kampagne darauf aufmerksam, wie schnell unbewusste Annahmen unsere Wahrnehmung formen – und wie leicht dadurch Zuschreibungen, Benachteiligungen und Ausgrenzung entstehen können“, führt Garbin aus „Viele Diskriminierungen passieren nicht absichtlich, sondern weil Menschen mit eingeübten Denkmustern reagieren, ohne sie zu hinterfragen.“
Die Kampagne macht zudem deutlich, dass jeder Mensch Erfahrungen, Herausforderungen und Hintergründe mit sich trägt, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Wer innehalten, zuhören und Fragen stellen kann, trägt aktiv zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft bei.
„Diskriminierung beginnt oft im Kleinen – in beiläufigen Kommentaren, schnellen Urteilen oder in Bildern im Kopf, die wir nie überprüft haben“, so die Verantwortliche der Antidiskriminierungsstelle weiter. „Prävention heißt, diese Muster zu erkennen und Verantwortung für die Atmosphäre in unserem Alltag zu übernehmen. Wenn wir uns gegenseitig wirklich sehen, schaffen wir Räume, in denen Menschen sicher sind und sich zugehörig fühlen.“
Ab dem 1. März wird die Kampagne sowohl auf den Social Media der Antidiskriminierungsstelle (Facebook, Instagram) als auch in den lokalen Zügen sichtbar sein. Sie begegnet Menschen damit dort, wo unterschiedlichste Lebensrealitäten zusammentreffen – im öffentlichen Raum, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder nach Hause.
VA/ADS

