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Abfertigungen im öffentlichen Dienst: Volksanwältin hakt nach

Volksanwaltschaft trifft Landesrätin Amhof zum Austausch über die nach wie vor langen Wartezeiten bei der Auszahlung der Abfertigung für öffentlich Bedienstete. Volksanwältin Meyer begrüßt neue Ansätze der Landesrätin.

Beschwerden bei der Volksanwaltschaft bestätigen, dass öffentlich Bedienstete weiterhin lange auf die Auszahlung ihrer Abfertigung warten. Volksanwältin Veronika Meyer und deren Mitarbeiterin Nathalie Peri erkundigten sich daher erneut bei Landesrätin Magdalena Amhof nach dem Stand der Dinge.

Laut Landesrätin Amhof sind derzeit Bearbeitungszeiten von zwei Jahren zuzüglich drei Monaten für Berechnung und Auszahlung der Abfertigung Standard. „Der neue bereichsübergreifende Kollektivvertrag für Landesangestellte sieht nun drei Monate Bearbeitungszeit für die Auszahlung der Abfertigung bei Alterspensionierung vor, nicht aber für Frühpensionierungen oder vorzeitiges Ausscheiden aus dem Dienst. Leider gilt diese Regelung für die Bereiche Sanität und Gemeinden noch nicht, weil die finanziellen Mittel dafür derzeit im Haushalt noch nicht zur Verfügung stehen“, erläutert Volksanwältin Veronika Meyer.

Im Zuge des Treffens teilte Landesrätin Amhof auch mit, dass im Pensionsamt zusätzliches neues Personal eingestellt und insbesondere auch in Hinblick auf eine vollständige Digitalisierung der Abläufe, eingeschult worden sei. Volksanwältin Veronika Meyer begrüßt die neuen Ansätze der Landesrätin und betont, dass es wesentlich sei, dass sich die Kommunikation, Erreichbarkeit und Transparenz für Antragsstellerinnen und Antragssteller dadurch verbessern, da dies wichtige Parameter seien, das Vertrauen in die öffentliche Verwaltung zu stärken.

VA

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